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Meine Tipps für die Schwangerschaft

Tipps für die Schwangerschaft

Meine Tipps für die Schwangerschaft

Meine Schwangerschaft ist ja schon eine Weile her, trotzdem oder gerade deshalb denke ich immer wieder gern an diese Zeit zurück. (Ausführlich habe ich bereits in diesem Artikel darüber berichtet).

Im Rückblick gibt es so einige Punkte, bei denen ich unendlich froh bin, genauso damit umgegangen zu sein, manche Aspekte der Schwangerschaft hätte ich gern anders gehandhabt. Und genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Hier kommen meine Tipps für die Schwangerschaft. 

Schaffe Erinnerungsstücke an deine Schwangerschaft

Wenn ich durch die Fotos auf meinem iPhone scrolle merke ich: Ich war fast 10 Monate schwanger, habe aber gar nicht mal so viele Bilder von meinem schönen Babybauch geschossen. Das finde ich rückblickend betrachtet echt schade. 

In den ersten Monaten habe ich gelegentlich Bilder für eine Fotoserie geschossen, bei der ich jeweils ein Obst neben die „Kugel“ (die eigentlich noch ein flacher Bauch war) halte. Das Obst sollte veranschaulichen, wie groß Baby zu diesem Zeitpunkt war. Die Idee fand ich damals total klasse, habe es dann aber immer verpasst, genau das richtige Obst in der richtigen Woche einzukaufen und so ist das Projekt im Sande verlaufen. Sehr schade.

Immerhin haben wir es aber zum Ende der Schwangerschaft geschafft, ein richtiges Babybauchshooting draußen in der Natur mit einem befreundeten Fotografen zu machen. Und diese Bilder sind wirklich wunderschön geworden. Nur wünsche ich mir heute, noch häufiger einfach mal ein Spiegel-Selfie vor der Arbeit gemacht zu haben, in dem man den Verlauf der Schwangerschaft so richtig nachvollziehen kann. 

Dass ich diesbezüglich leider etwas zu nachlässig war, ist mir aufgefallen, als ich ein kleines Fotobuch zu meiner Schwangerschaft nur für mich angelegt habe. Es beginnt mit einem Bild vom positiven Schwangerschaftstest und endet mit einem ausführlichen Geburtsbericht. Gelegentlich blättere ich gern in dem kleinen Büchlein herum und erinnere mich daran zurück, wie es war, die kleinen Tritte im Bauch zu spüren und über Kugel zu streicheln. 

Suche dir Ersatz-Hobbys

Einige Hobbys, speziell Sportarten, müssen in der Schwangerschaft leider etwas pausiert werden. Bei mir war es das Fahrradfahren und das Klettern. Natürlich gibt es auch Mamas, die beides bis zum Ende ihrer Schwangerschaft betreiben, mir persönlich war jedoch bei beiden Sportarten das Sturzrisiko zu hoch. Die Folge: an den Abenden, an denen ich eigentlich in der Kletterhalle gewesen wäre, versauerte ich nun auf der Couch. Natürlich gehört das auch mal dazu. Leider muss ich mir jedoch eingestehen, dass ich ohnehin schon zu viel Zeit mit Netflix and Chill verbracht habe. Daher gehört das Thema Hobbys auch unbedingt zu meinen Tipps für die Schwangerschaft.

Tipps für die Schwangerschaft

Photo by Charles Deluvio on Unsplash

Zumindest diese ein oder zwei Abende pro Woche hätte ich rückblickend betrachtet lieber in ein neues Hobby gesteckt, als sie auf dem Sofa zu vergeuden. Ich hätte stricken lernen können oder malen. Oder mal wieder meine Musikinstrumente in die Hand nehmen können. Wenn es lieber etwas Sportliches sein kann, ist Schwangerschaftsyoga eine super Alternative. Sicher hätten mich all diese Möglichkeiten langfristig glücklicher gemacht, als zum zehnten Mal alle Staffeln von Friends durchzuschauen, weshalb ich es hier in meine Tipps für die Schwangerschaft aufgenommen habe.

Besuche einen guten Geburtsvorbereitungskurs

Vorausgesetzt wir kommen in den nächsten Monaten endlich aus dieser Corona-Misere raus, lautet mein nächster Tipp für die Schwangerschaft: suche dir einen wirklich guten Geburtsvorbereitungskurs. Ich persönlich bin unheimlich froh, damals einen wöchentlichen Kurs und keine Block-Veranstaltung am Wochenende besucht zu haben. Denn dabei kam ich wirklich mit vielen anderen Mamas in Kontakt (mit einigen bin ich heute befreundet), was ein wirklich wichtiger Aspekt ist. Du wirst deine Mama-Freundinnen in der Elternzeit wirklich brauchen!

Zudem haben mir die wöchentliche Wiederholung der Atemübungen und die immer wieder wiederholten Tipps der Hebamme für die Geburt extrem geholfen. Durch den wöchentlichen Kurs konnte ich das Gelernte tatsächlich verinnerlichen – und das Wichtigste: bei der Geburt anwenden.

Schon bei der ersten Wehe nachts um 4 erinnerte ich mich sofort an die Worte meiner lieben Hebamme: „Offene Hände, offener Muttermund!“ So begann ich direkt alle Wehen so entspannt wie möglich zu veratmen und darauf zu achten, nicht die Fäuste zu ballen oder mich irgendwo festzukrallen. Ich bin heute fest davon überzeugt, dass das wesentlich zu meiner relativ komplikationslosen und zügigen Geburt beigetragen hat.

Zudem bot mir der Geburtsvorbereitungskurs jede Woche eine Gelegenheit, mal wirklich vom Alltagsstress abzuschalten und mich nur auf das Baby und mich zu konzentrieren. Wir begannen immer mit einer kurzen Entspannungsübung, was zwischen Arbeit, Pendelei und was sonst noch so anfällt einfach unheimlich gutgetan hat.

Suche dir Ersatz-Befriedigungen für Lebensmittel und Getränke, die tabu sind

So eine Schwangerschaft ist zwar eine wundervolle Zeit, aber eben auch eine Zeit vieler Entbehrungen. Über einige lässt sich sicher streiten. So habe ich beispielsweise während meiner gesamten Schwangerschaft gänzlich auf Salami, Schinken und Co. verzichtet. Andere sind ein absolutes Muss, wie der Verzicht auf Alkohol! Was Alkohol in der Schwangerschaft deinem Baby antut, erfährst du hier.

Natürlich ist das nicht immer einfach. Daher kann ich nur empfehlen, dir Getränke und Gerichte als Ersatz zu suchen, auf die du dich wirklich freust. Wie wäre es beispielsweise mit einem richtig leckeren, saftigen Burger anstelle des medium-rare gebratenen Steaks? Und einem leckeren alkoholfreien Cocktail anstatt des Moscow Mule an der Bar?

Sicher gibt es köstliche Getränke und Gerichte, die den Verzicht auf das Gewohnte einfacher machen. Und vielleicht schmecken sie ja so gut, dass du auch nach der Schwangerschaft gar nicht mehr zu deinen alten Gewohnheiten zurückkehren möchtest…

Das waren meine vier ganz persönlichen Tipps für die Schwangerschaft. Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte, diese besondere Zeit noch schöner und unvergesslicher zu gestalten. Hast du noch weitere, ganz spezielle Tipps? Dann freue ich mich über einen Kommentar. 🙂

Titelbild: Photo by Camylla Battani on Unsplash

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