Introduction

Mein Kampf mit der Mutter-Rolle

Eine Frau, die ein buntes Sommerkleid mit Trägern anhat, steht in einer Wiese mit hohem Gras. An den ausgestreckten Armen hält sie ein etwa 6 Monate altes Kind in die Höhe und guckt es an.

Mein Kampf mit der Mutter-Rolle

Ich hatte schon mal ein bisschen dazu geschrieben, aber gerade treibt er mich wieder mal um, mein Kampf mit der Mutter-Rolle. Dieses erste Jahr mit Baby hat es echt in sich, so viele Emotionen und so viel Veränderung.

Die ersten 6 Monate mit Paul waren vor allem von den Themen Stillen, Gewichtszunahme und Schlafen geprägt. Das ist natürlich für alle frischgebackenen Eltern eine anstrengende Zeit, ist ja logisch. Bei mir kam halt immer noch diese ständige Sorge und Angst dazu, ob mit Paul auch wirklich alles in Ordnung ist. Ich war so wahnsinnig angespannt!

Was ist eigentlich eine gute Mutter?

Ich kenne glaube ich keine Mama, die sich nicht Gedanken darüber macht, ob sie alles richtig macht und als Mutter gut (oder sogar perfekt) genug ist. Oder Mamas, die sich wegen irgend etwas ein schlechtes Gewissen machen, z.B. weil sie nicht lang genug gestillt haben, weil sie einen Kaiserschnitt gebraucht haben und es keine natürliche Geburt war, weil sie manchmal genervt und frustriert vom Mutter-Sein waren, etc.

Zu allem Übel gibt’s dann aber oft noch irgendwelche Kommentare von außen, z.B. von (Schwieger)Eltern oder auch Freund*innen bzw. anderen Mamas. Diese sind sicher häufig gar nicht böse gemeint sind, können einen aber nachhaltig belasten und verletzen. Wer definiert denn, was eine gute Mutter ist? Und wie genau sieht es denn aus, eine gute Mutter zu sein? Wer kann überhaupt immer eine gute Mutter sein?

Eine Frau, die ein buntes Sommerkleid mit Trägern anhat, steht in einer Wiese mit hohem Gras. An den ausgestreckten Armen hält sie ein etwa 6 Monate altes Kind in die Höhe und guckt es an. Foto von Creation Hill: https://www.pexels.com/de-de/foto/mutter-hebt-ihr-baby-1261909/

Krippe? Oder lieber nicht?

Ich mache mir zunehmend Gedanken darüber, ob ich Paul in der Krippe anmelden soll. Das ist für mich ein großer Schritt, denn eigentlich hatte ich immer den Anspruch, die drei Jahre bis zum Kindergarten definitiv zu Hause zu bleiben und nicht zu arbeiten. Aber ich merke schon jetzt, wie sehr mir die Abwechslung und Bestätigung durch die Arbeit fehlt. Und wie schwer mir die Tage zu Hause teilweise fallen, weil sie so lang und einsam und eintönig sein können.

Auch da meldet sich nun natürlich mein schlechtes Gewissen. Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich mein Kind schon mit (voraussichtlich) eineinhalb Jahren in die Krippe gebe? Warum ist es für mich so schwer, drei Jahre mit meinem Kind Zuhause zu bleiben? Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass es uns allen gut tun würde, und dass es Paul mit einer ausgeglichenen und glücklicheren Mutter besser gehen wird. Mal schauen, was da rauskommt!

 

 

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