7.1.2014 Eigentlich schade…

In den letzten Tagen bin ich des Öfteren mit dem Thema Schwangerschaft und Alkohol in Berührung gekommen. Bei meiner Gyn lagen Flyer aus und im Schwangerschaftsbuch, das ich gestern zum ersten Mal seit vielen Wochen wieder herausgekramt habe, gab es auch eine Seite zu diesem Thema. Dass es dazu viele Infos gibt, um die Frauen, aber auch die Papis aufzuklären, das finde ich natürlich super. Allerdings habe ich mich auch gefragt, warum es so viel Warnung und abschreckender Beispiele bedarf. Ich bin bestimmt kein Kind von Traurigkeit und trinke im nichtschwangeren Zustand gerne mal was und ab und an wahrscheinlich auch zu viel. Außerdem sind für mich Alkohol und Zigaretten ein unzertrennliches Team, von daher erliege ich noch einem zweiten Laster. Und klar, wenn die Tage besonders anstrengend waren, da würde ich mich auch gerne mal mit einem Glas Rotwein und einer Kippe auf den Balkon verziehen. Aber dieses Gefühl der Lust, das dauert eben nur den Bruchteil einer Sekunde an! Eben WEIL ich schwanger bin. Mit dem positiven Schwangerschaftstest gehörten diese Dinge einfach der Vergangenheit an. Und ich kann nicht verstehen, wie und warum eine Frau dieses Tabu brechen kann. Kann man wirklich so abhängig sein? Ich bin kein Moralapostel. Aber einen anderen Menschen zu schädigen, der einfach überhaupt nichts dazu, geschweige denn, weglaufen kann, das ist einfach ein Verbrechen. Was man nach dem Stillen wieder mit seiner eigenen Gesundheit anstellt, das kann zwar kritisiert werden, ist aber schlussendlich meine eigene Sache. Solange das Baby in meinem Bauch wächst, bin ich eben nicht allein. Deswegen ist es eigentlich schade, dass es solche Kampagnen überhaupt geben muss.

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