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Meine Tipps für den Mutterschutz

Top Tipps für den Mutterschutz

Meine Tipps für den Mutterschutz

Der Mutterschutz ist eine ganz besondere Zeit. Damit meine ich nicht nur die Wochen nach der Geburt, sondern vor allem auch die davor. Diese werden leider in vielen Ratgebern irgendwie übergangen oder nur sehr stiefmütterlich behandelt. Auch ich habe in meinem Beitrag mit meinen Tipps für die Schwangerschaft die Zeit unmittelbar vor der Geburt erst einmal außen vor gelassen. Dabei ist der Mutterschutz so eine wichtige Zeit. Dein Bauch wird immer runder, doch nun ist die Zeit gekommen, in der du dich nicht mehr täglich damit ins Büro kugeln musst. Vor der Entbindung hast du nun noch einmal richtig Zeit für dich. Und damit du diese Zeit optimal für dich nutzen kannst, kommen hier meine Tipps für den Mutterschutz:

Unangenehmes zuerst: Erledige den Papierkram

Briefe an die Krankenkasse, Elterngeldantrag, Kindergeld, Sparkonto … Puh! So ein Kind bedeutet auch ganz schön viel Papierkram. Daher mein Tipp für den Mutterschutz: Erledige ALLES, was du schon vor der Geburt abhaken kannst, auch schon wirklich davor. Befülle schon einmal den Antrag für Elterngeld mit all euren Daten. Telefoniere mit deiner Bank und beantrage die Unterlagen für das Tagesgeldkonto für euer Baby. Und erkundige dich bei der Krankenkasse nach den notwendigen Unterlagen. Hast du alles beisammen, kannst du alle Anträge schon einmal in Umschläge stecken und frankieren. Bestenfalls musst du dann nach der Geburt nur noch das genaue Datum und den Namen deines Kindes in die Formulare eintragen, Die Geburtsurkunde anfügen und kannst alles gemeinsam absenden.

Ich bin mir sicher: an einem Vormittag bist du damit durch und brauchst dich nach der Geburt nicht mehr viel damit beschäftigen.

Bewegung tut gut

In wenigen Wochen wirst du ein Kind auf die Welt bringen. Das wird nicht nur ein emotionaler Tag für dich sein, sondern auch ein sehr anstrengender. Je fitter du bist, desto besser kannst du ihn meistern. Mein Gynäkologe bestätigt: Sportliche Frauen, die sich regelmäßig bewegen, erleben häufiger eher unkompliziertere, leichtere Geburten.

Tipps für den Mutterschutz: Bewegung tut gut

Photo by lucas Favre on Unsplash

Das bedeutet natürlich nicht, dass du jetzt mit Leistungssport beginnen solltest. Bestenfalls hast du dich schon während der gesamten Schwangerschaft regelmäßig bewegt, dich gesund ernährt und auf Alkohol und Nikotin verzichtet. Falls zwischen Alltagsstress, Arbeit und Schwangerschaftsbeschwerden die Bewegung jedoch etwas zu kurz gekommen ist, ist spätestens jetzt der Moment, wieder damit zu beginnen. Mit einem einstündigen täglichen Spaziergang hast du schon viel für dich und dein Baby getan. Achte dabei auf jeden Fall auf gutes Schuhwerk, da deine Gelenke durch das zusätzliche Gewicht extra belastet werden. Im Zweifelsfall oder bei einer problematischen Schwangerschaft solltest du natürlich vorher immer deine/n Frauenärzt/in konsultieren.

Fühl dich schön

In dir wächst ein neuer Mensch heran. Dadurch wächst aber bei den meisten Frauen nicht nur der Kugelbauch. Auch an Po, den Beinen oder im Gesicht legen fast alle Mamas mehr oder weniger zu. Einige fühlen sich damit schöner als je zuvor, anderen macht der neue Körperumfang zu schaffen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass du dir Zeit dafür nimmst, dich schön zu fühlen. Auch wenn du lediglich einen Vormittag Papierkram vor dir hast (siehe oben) oder du spazieren gehst. Vielleicht hilft es dir, dich wohler in deinem Körper zu fühlen, wenn du dich am Morgen trotzdem so zurecht machst, als würdest du ins Büro gehen. Zudem gibt es deinem Tag Struktur und hilft dir, auch die unangenehmen Aufgaben anzugehen. (Wenn das erledigt ist, ist ja dann auch wieder Zeit für die Jogginghose…)

Außerdem kann ich nur empfehlen, ein paar Wochen vor dem errechneten Geburtstermin noch einmal zum Friseur zu gehen. Denn nach der Geburt wirst du dafür eventuell erst einmal keine Gelegenheit mehr haben.

Wie es der Zufall wollte, war ich genau einen Tag vor der Geburt meiner Tochter noch beim Friseur. Danach machte ich noch einmal Babybauch-Selfies vor dem Spiegel, wenn die Haare schon so toll sitzen. Ein Glück! Denn es war ja die letzte Gelegenheit. In der darauffolgenden Nacht begannen die Wehen. Heute muss ich sogar ein bisschen darüber lachen, dass trotz 13-stündiger Geburt meine Haare auf den ersten Fotos mit Baby top gestylt aussehen.

Nimm dir Zeit für Menschen, die du liebst

Mein absolut wichtigster Tipp für den Mutterschutz! Triff dich mit alle deinen Freund/innen, unternehmt etwas Schönes gemeinsam und lasst es euch gut gehen. Die aktuelle Zeit lässt natürlich leider keinen entspannten Nachmittag im Lieblingscafé oder einen Wellnesstag zu. Dennoch könnt ihr euch eine schöne Zeit machen: unternehmt deinen täglichen Spaziergang gemeinsam und nehmt euch ein Picknick mit.

Nach der Geburt wird es immer schwieriger, sich mit Freund/innen zu treffen, die keine Kinder haben und voll berufstätig sind. Du wirst Zeit haben, während alle anderen im Büro sitzen und wenn sie Feierabend haben, bist du erledigt von deinem Tag mit Baby, das ja dann auch bald ins Bett muss.

Nimm dir außerdem Zeit für deinen Partner oder deine Partnerin. Nutzt die Wochenenden für entspannte Zweisamkeit und für Ausflüge, die ihr eventuell mit Baby nicht mehr unternehmen könnt. Sprecht ganz in Ruhe über alles, was euch bewegt, eure Ziele, Wünsche und Träume für die besondere Zeit die vor euch liegt. Und genießt jeden Augenblick.

Tipps für den Mutterschutz

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Das waren meine top Tipps für den Mutterschutz. Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wie hast du dir die Zeit vor der Geburt besonders schön gestaltet oder welche Pläne hast du dafür? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Titelbild: Photo by Cassidy Rowell on Unsplash

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