Zu Hause mit 3 Kindern

Hallo Ihr Lieben, erst einmal wünsche ich euch allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2020, auf das all eure Wünsche und Vorhaben in Erfüllung gehen …

Endlich finde ich die Zeit, mich wieder bei euch zu melden. Bitte entschuldigt aber im Moment geht mir so viel durch den Kopf und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu schreiben. Die Zeit mit dem kleinen Mann und den Zwillingen ist so unbeschreiblich schön und wir können es manchmal immer noch kaum glauben, wobei er nun schon wieder eine Zeit lang bei uns ist. Mit 3 Kindern und einem 24 Stunden Tag, das sind manchmal ein paar Stunden zu wenig… aber ich hol mal etwas aus…

So klein und so laut

Als wir nach 4 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden und ich wieder in meinem eigenen Bett schlafen durfte, war für mich die Welt wieder in Ordnung. Vor allem hatte ich alle meine Kinder und meinen Partner endlich wieder bei mir. Meine Familie reiste am nächsten Tag ab und so konnten wir uns alle aneinander gewöhnen und waren nun eine richtige Patchwork Familie 🙂 ich glaube Klein L. hat sich umgeben von den ganzen Mädels ziemlich wohl gefühlt und tat dies meist auch lauthals kund.

Stillen, abpumpen und Flasche

Wir hatten eine wirklich sehr herzliche Hebamme gefunden und darüber war ich sehr froh, denn das war gar nicht so einfach. Sie kam gleich am nächsten Tag zu uns und stand uns mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn ihr vielleicht denkt, mit Zwillingen müsste man alles wissen. Nein, das ist nicht so, denn bei jedem Kind fängt alles wieder von vorn an und jedes Kind ist auch anders, so auch unser Klein L. Denn er war sehr kräftig und hatte riesigen Hunger, den ich ihm leider nicht gerecht werden konnte. Ich weiß, nach einem Kaiserschnitt, dauert der Milcheinschub immer etwas länger aber wie auch bei meinen Twins hat sich die Milch sehr in Maßen gehalten und ob stillen oder abpumpen, es hat nicht gereicht. Aber so schnell wollte ich nicht aufgeben, ich habe alle 3 Std. die Pumpe angesetzt, ob Tag oder Nacht und alles was geht raus geholt. Meist waren es zwischen 10 und 20ml. Danach gab es eine Flasche. Ihr könnt mich jetzt natürlich hinstellen, dass ich zu schnell aufgeben habe, aber mit zwei weiteren kleinen Kindern, welche eben auch meine Aufmerksamkeit brauchen, war mir dies einfach zu anstrengend. Auch seelisch ist es eine Herausforderung und ich gebe es gerne zu, nach 4 Wochen gab es nur noch die Flasche und er ist zufrieden. Bei den Mädels war es genau so und ihnen geht es heute blendend 🙂  Also warum darf man es sich nicht auch einmal eingestehen, ich glaube ich bin einfach nicht die typische „Ich still meine Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit Mama“ und vielleicht hat mein Körper das gemerkt, dass ich im Kopf einfach nicht dafür gemacht bin. Wie auch immer, auch die Flasche hat ihre Vorteile. Denn so kann der Papa auch mal die Nähe zum Kind beim Füttern spüren oder eben auch einmal die großen Schwestern in den Genuss kommen und ihren kleinen Bruder das Fläschchen geben. Was waren die beiden stolz. 🙂 Und ich? Ja, ich darf und wollte mir dann auch einmal ein Gläschen Sekt gönnen, denn ich finde, das habe ich mir verdient 😉 Aber das gilt selbstverständlich nur für die Mamas, die es mir gleich tun und ihrem Baby die Flasche geben. Finger weg vom Alkohol während der Stillzeit! In diesem Sinne bleibt gesund und habt einen tollen Start in das neue Jahrzehnt.

Viele Grüße & bis bald.
Eure Lana

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