Ende gut, alles gut!

Hi Leute,

das hier wird mein letzter Eintrag sein. Bei uns kehrt schön langsam eine gewisse Routine ein. Hauptsächlich besteht diese bis jetzt natürlich noch aus essen, schlafen und Windelinhalt produzieren/beseitigen. Weiterlesen

It´s all about Haare

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Langsam mache ich mir ernsthafte Sorgen, mir fällt nämlich täglich ein Büschel Haare aus! Noch dazu tauchen immer mehr weisse auf… Weiterlesen

02.01.2014: Alles neu

Herzlich Willkommen in 2014!

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Wir sind gut rüber gerutscht. Auch Lukas. Denn obwohl wir Gäste hatten und bei uns die Korken knallten hat der Kleine den Jahreswechsel tief und fest verpennt.

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23.11.2013 – Auch ich sage „Tschüss“

Zuerst möchte ich an dieser Stelle den frischgebackenen Vater Carsten beglückwünschen. Und natürlich: Herzlich Willkommen, kleiner Lukas!

Für mich ist es heute an der Zeit, den Lesern bei Schwanger? Null Promille! auf Wiedersehen zu sagen. Es ist jetzt gut ein Jahr her, dass sich mein Leben durch einen Plastikstab zum Daraufpinkeln komplett verändert hat.

Ich würde meinen, es hat sich weiterentwickelt. Statt jedes Wochenende mit Freunden um die Häuser zu ziehen, wechsele ich jetzt Windeln und gehe endlos spazieren. Manche meiner Party-Freunde haben sich zurückgezogen, das Happy-Family-Ding ist wohl nichts für sie. Und vielleicht ist es auch öde, sich dauernd Weißt-Du-was-Karla-schon-kann-Geschichten anzuhören. Für mich sind das aber die Geschichten, die die Welt bewegen.

Natürlich blicke ich auch manchmal zurück und denke: „Es war schön, frei und ungebunden tun und lassen zu können, was man will.“ Aber ich muss nur mein kleines Mädchen ansehen, sehen wie sie mich anlacht und ich weiß: Das ist es! Wahres Glück.

Karla 4 Monate

Natürlich muss man auf Einiges verzichten, aber ganz ehrlich: Das sind doch in weiten Teilen Dinge, die einem eh nur geschadet haben – ich denke da hauptsächlich an Alkohol und Zigaretten.

Für mich waren besonders die Glimmstängel eine echte Herausforderung, vor allem zu Beginn der Schwangerschaft. Man sieht und fühlt das neue Leben in sich ja noch nicht direkt und der Alltag läuft einfach ganz normal weiter, samt Bürostress und anderen Widrigkeiten. Ich kann selbst nach einem Jahr weitestgehender Abstinenz immer noch nicht von mir behaupten, ich wäre dahingehend über den Berg.

Auf den Alkohol zu verzichten, ist mir leichter gefallen. Wahrscheinlich war hier einfach die Gewöhnung nicht so groß. Trotzdem bin auch ich immer wieder in Situationen gekommen, in denen ich gerne ein Glas getrunken hätte.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass Gesundheit und Wohlergehen des ungeborenen Kindes oberste Priorität haben. Alkohol passt da nicht ins Bild!

 

Ich wünsche Euch alles Gute! Eure Louise

 

14.10.2013 – Krabbelgruppe

Bei der Rückbildungsgymnastik habe ich eine ganze Gruppe von Frauen mit etwa gleichaltrigen Babys kennen gelernt – und wie ich’s vermutet hatte: Wir treffen uns immer noch. Jeden Donnerstag zur gleichen Zeit gibt es wechselweise bei einer von uns Kuchen und KOFFEINFREIEN Kaffee – ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal trinke. Es tut gut, sich austauschen zu können: Wer kann was? Wer dreht sich schon? Wer hält den Kopf in Bauchlage am längsten oben? Wer schläft nachts wie lange und vor allem wo? Die Mutti-Olympiade ist im vollen Gange!

Krabbelgruppe

10.11.2013 – Dinnerparty

Gestern war eine Premiere: Wir haben das erste Mal seit Karlas Geburt Freunde zu uns zum Essen eingeladen. Abends! Bekannte von Chris aus Griechenland sind in der Stadt und ich sollte meine berühmten Wiener Schnitzel machen. Habe ich auch – Karla war um 20 Uhr im Bett, die Gäste kamen eine halbe Stunde später und da ich am Nachmittag alles schon soweit vorbereitet hatte, lief’s wie am Schnürchen. Ich war schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich das so prima gemanagt habe. Und ich muss gestehen: Jannis hatte eine Flasche Barolo mitgebracht – einen kleinen Schluck zum Anstoßen konnte ich mir nicht verkneifen. Meine Kleine hat’s irgendwie geahnt und kam in der Nacht tatsächlich erst gegen 4 Uhr morgens, um zu trinken. Gott sei Dank hatte ich also einen Puffer von gut sechs Stunden, sonst wäre mein schlechtes Gewissen gigantisch gewesen.

Barolo

8.11.2013 Mein letzter Beitrag

Ich habe schon immer gerne mal was getrunken und auch gerne mal zu viel und auch gerne eine nach der anderen dazu geraucht. Es hat oft viel Spaß gemacht und war in Ordnung. Doch in der Schwangerschaft und in der Stillzeit war es für mich immer selbstverständlich das ich alkohol- und rauchfrei bleibe und das werde ich auch noch die nächsten Monate bleiben. Sobald man bzw. Frau schwanger ist, trägt man einfach die Verantwortung für ein weiteres Leben, welches einen für immer begleiten wird. Besser Weiterlesen

29.10.2013 – Tour d’Uroma

Am Wochenende waren wir mal wieder familienmäßig unterwegs und Karla hat ihre Uroma väterlicherseits kennen gelernt; meine Großmütter leben leider nicht mehr – da gibt es nur noch einen Opa und den treffen wir wohl erst zu Weihnachten. Wir sind zusammen mit den Eltern von Chris hingefahren, so dass vier Generationen zusammentrafen – ich meine, fast 90 Jahre Altersunterschied sind schon eindrucksvoll.

uroma

Für Chris und seine Eltern gab’s dann auch in schönster (Ur-)Oma-Manier ein kleines Likörchen. Für mich natürlich nicht, denn das Stillen geht vor. Angeboten wurde es mir natürlich trotzdem – ich glaube, früher wusste man einfach noch nicht so gut Bescheid, wie schädlich Alkohol für Un- bzw. Neugeborene sein kann.

 

 

21.10.2013 – Paarleiden

Mit der Geburt eines Kindes dreht sich das eigene Leben um 180° – darauf ist man schon irgendwie vorbereitet, aber ich merke nun immer mehr, dass unsere Paarbeziehung deutlich zu kurz kommt. Wir unterhalten uns fast nur noch über Windelinhalte, Entwicklungsschritte, notwendige Baby-Anschaffungen, Stillprobleme. Karla nimmt mich so ein, dass ich nicht mal mehr weiß, was bei Chris im Büro gerade so abgeht. Klar – Eltern-Sein ist eine völlig neue Herausforderung und man muss sich darauf erst einmal einstellen, aber ich vermisse es, mit meinem Schatz einfach mal schnell in die Cocktail-Bar zwei Straßen weiter zu huschen, etwas zu trinken und sich über Gott und die Welt zu unterhalten.

Und ich vermisse die körperliche Nähe – ich meine, nach drei Monaten muss es ja noch nicht der Wahnsinns-Sex sein, aber ein bisschen kuscheln zu zweit wäre schon nett. Irgendwie sind wir gehemmt – da würden ein, zwei Gläser Wein bestimmt auch Wunder wirken. Naja, ich werde nicht ewig stillen und die Leidenschaft kommt bestimmt auch ohne Hochprozentiges wieder. Ich muss uns – glaube ich – nur ein bisschen mehr Zeit geben.

12.10.2013 – Ein eingespieltes Team

Meine Hebamme hat mir in der Wochenbettzeit gesagt, dass es ungefähr drei Monate dauert, bis man sich richtig kennengelernt hat.

Sie hatte recht – die ersten drei Monate sind fast vorbei und endlich habe ich das Gefühl, zu wissen, was ich tue. Karla weint jetzt viel weniger und die Bauchschmerzen, die ihr das Leben in den ersten Wochen so schwer gemacht haben sind endlich vorbei. Wir haben nun auch einen festen Tagesrhythmus: Sie schläft vormittags, mittags und nachmittags jeweils eine knappe Stunde – Zeit, die ich für mich (und den Haushalt habe). Es tut gut, nicht mehr alles so schleifen lassen zu müssen. Und auch nachts schläft sie mittlerweile in ihrem eigenen Bettchen (zumindest die erste Nachthälfte). Ich trage sie zwar immer noch, bis sie schlummert, aber da mache ich mir keinen Stress – im Tragetuch geht das meist recht schnell und wir sind mittlerweile Profis, wenn es darum geht, sie vom Tuch in den Schlafsack und dann ins Bett umzulagern.

Auch das Stillen klappt super. Mittlerweile kann ich sie fast in jeder Situation kurz anlegen, ohne dass ich mir komisch vorkomme. Und es ist einfach praktisch – wenn ich mir vorstelle, ich müsste jedesmal ein Fläschen zubereiten, wenn sie Hunger bekommt… Trotzdem fände ich es irgendwie gut, wenn sie die Flasche akzeptieren würde. Ich habe nämlich schon das Gefühl, dass ich mal eine Auszeit gebrauchen könnte – und sei es nur ein schöner Abend mit Freundinnen, Theater und vielleicht ein bisschen Tanz. Dazu gehört dann eben auch ein schöner Prosecco – und zwar ohne schlechtes Gewissen.