21.02.2014 Die lieben Eltern

Ich habe es endlich meinen Eltern erzählt. Auch wenn die 12 Wochen noch nicht ganz um sind. Egal. Ich muss ihnen zwar nicht alles erzählen und sie wissen vieles nicht und das ist auch gut so, aber das musste nun mal endlich gesagt werden. Sie waren eher ein wenig geschockt, dass ich dachte, sie seien geschockt. Meine Mutter meinte, sie hätte es sich gedacht. Beim letzten gemeinsamen Essen gehen hat sie bemerkt, dass ich kein Glas Wein mitgetrunken habe, was ich doch sonst immer tue. Ich hatte die Ausrede, dass ich ja fahren muss. Aber sonst hätte mich das nicht daran gehindert, ein Glas Wein zu trinken. Das war dann für sie ein eindeutiger Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft. „Das muss einen triftigen Grund dafür geben, dass du mal nichts trinkst“, lachte sie. „Aber rauchen tust du ja wohl auch nicht“, fügt mein Vater hinzu. Meine Mutter fragt entsetzt: „Rauchst du etwa?“ Ich: „Nein.“ Meine Mutter: „Ich meine vor der Schwangerschaft.“ Ich: „Nein.“ Mein Vater: „Na ja. Ab und zu hast du doch schon mal… da auf dem Geburtstag von Ina…“ Ich verdrehe die Augen und versuche meiner Mutter zu erklären, dass ich, wenn, dann nur aus Genuss rauche, und das dann auch wirklich sehr selten. Das Rauchen vermisse ich eigentlich nicht so sehr. Ich habe immer gerne eine geraucht, wenn ich auch was getrunken habe. Also so selten eben nicht. Aber Wein, Wein vermisse ich. Alkoholfreies Bier gibt es ja als Ersatz und das schmeckt auch. Aber alkoholfreien Wein? Eine echte Marktlücke.

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