Introduction

Taufe in Coronazeiten

Taufbecken

Taufe in Coronazeiten

Lange haben wir überlegt. Aber schlussendlich wollten wir immer eine frühe Taufe und ein spezielles Datum im März. Also Taufe in Coronazeiten.

Taufe – Ja oder Nein?

Das stand für uns nie zur Debatte. Wir sind beide christlich erzogen worden. Mein Mann katholisch und ich evangelisch, wir haben auch kirchlich geheiratet. Also war immer klar, dass unsere Kinder auch getauft werden. Früher hieß es immer das Kind solle den Glauben der Mutter bekommen. So werden wir es auch machen. Mein Schwiegervater war zwar erst irritiert, da man in Bayern scheinbar nur katholisch ist. Aber mein Mann war sofort einverstanden.

Ich finde die evangelische Kirche einfach weltoffener. Der Pfarrer, der uns getraut hat, soll auch die Taufe mit uns feiern. Er ist verheiratet, seine Frau ist ebenfalls Pfarrerin und sie haben selbst drei Kinder.

Termin in Corona Zeiten

Natürlich haben wir das ausgiebig besprochen, hin und her überlegt, ob wir nicht doch noch warten. Aber unser Bubi soll das Taufkleid seines Papas und Patenonkels tragen. Beide wurden früh getauft. Also stand das für uns eigentlich immer fest. Auch das es ein Termin im März sein soll, denn am gleichen Tag vor 34 Jahre wurde ich in der gleichen Kirche getauft – also irgendwie perfekt. Außer die Umstände in Zeiten einer Pandemie.

Corona stellt uns vor Herausforderungen – Taufe im kleinen Kreis

Feiern mit der Familie ist schon mal nicht möglich. Aber in die Kirche dürfen alle mit. Genug Platz zwischen den einzelnen Hausständen und natürlich alle mit FFP2 Maske. Der Pfarrer segnet mit Abstand. Ein Erinnerungsfoto mit den Taufpaten und uns Eltern gibt es trotzdem, vor der Kirche, ebenfalls mit ausreichend Abstand. Eine Torte haben wir auch machen lassen. Da unsere Familien Gott sei Dank nah bei uns wohnen holen sich alle was davon ab. Da die Feier schon ins Wasser fällt, habe ich das dringende Bedürfnis wenigstens auf unseren Täufling anzustoßen. Aber da ich noch stille, kommt Alkohol für mich nicht infrage. Also gönnen wir uns einen Fruchtcocktail, denn mein Mann verzichtet ebenfalls auf etwas Alkoholisches.

Es war anders als die Taufen meiner Nichten und meines Neffen. Es war aber ein besinnlicher Tag und wir haben uns ganz auf den Täufling konzentriert. Der Hintergrund einer Taufe ist ja nicht das Feiern mit der Familie, sondern ein anderer, welcher wunderbar erfüllt wurde.

Bleibt gesund

Eure Sandra

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